Welt der Amerikanischen Wolfshunde

Welt der Amerikanischen Wolfshunde

Amerikanische Wolfshunde sind die, dem Wolf am Nächsten stehenden Haushunde. Es sind keine Wolfsmischlinge sondern echte Haushunde, die den amerikanischen Wolfsunterarten optisch gleichen. Es handelt sich nicht um Nutzhunde, sondern um reine Familienmitglieder, welchen die Krankheiten der Haushunde noch fremd sind und die wie echte Wölfe aussehen, sowie deren Sinne haben.

Amerikanische Wolfshunde sind keine Hunderasse im herkömmlichen Sinne und das ist auch nicht gewollt. Vielmehr wurden in ihrer Entstehung optisch, wolfsähnliche Hunderassen in zahme Wölfe gebracht. Dabei wurden, wie der Name schon sagt die amerikanischen Unterarten des Wolfes verwendet und die ersten Zuchtversuche in Amerika unternommen. Mittlerweile sind die Tiere, gerade in Europa, über den Mischlingsprozess hinaus gegangen und richtige Haushunde, natürlich mit einigen Wolfsbesonderheiten, geworden. Sie sind aber sehr viel vitaler, gesünder und sehen zudem auch aus wie Wölfe. Das hat so keine Hunderasse, einschießlich der sogenannten “Rassewolfshunde” (Saarloos Wolfshunde & Tschechoslowakische Wolfshunde) zu bieten! Es gibt keine Standards wie bei einer Hunderasse, nur Zuchtrichtlinien. Echte Wolfshunde lassen sich nicht in eine Rasse pressen. Man muss sich entscheiden – Entweder Rassehund oder Wolfshund. Die Tiere sollten absolut (ärztl. bestätigt) gesund sein, ein menschenfreundliches, ruhiges Wesen haben und wie amerikanische Wölfe aussehen. Hündinnen sollten nicht unter 65cm hoch sein und Rüden die 70cm Marke schon überschreiten. Die Tiere sollten nicht leichter als 30kg sein. Andererseits gibt es kaum Exemplare von mehr als 70 kg. Was unterscheidet nun einen richtigen Wolfshund von einem “herkömmlichen ” Haushund? Wolfshunde unterscheiden sich von richtigen Wölfen nur durch ihre extreme Affinität zu Menschen. Sie könnten sicher schon, wollen aber unter keinen Umständen ohne ihre Menschen leben. Ihr Gehirn ist bis zu 30 Prozent größer, als dass aller anderer Hunde. Sie sind sehr intelligent, lernfreudig und neugierig. Das Gelernte aber dann so anzuwenden, wie wir es uns gerne wünschen, ist aber leider eher selten der Fall. Sie haben ihren eigenen Kopf und verstehen sich zwar als unantastbar rangniedriger als ihre Menschen, aber niemals verstehen sie sich als unsere Sklaven. Ihre Sinne sind denen aller Hunde weit überlegen. Sie sehen, hören und riechen besser als jeder andere Hund. Einen echten Wolfshund zeichnet aus, dass es gegenwärtig noch keine bekannte Haushundkrankeiten gibt. Außerdem werden keine Menschen gebissen und zwar unter keinen Umständen, auch nicht als Angstbeißer! Sie lieben ihre Familie und würden alles für sie tun, wenn es nicht im Gegensatz zu ihren, unüberwindlichen Grunsinstinkten steht. Wolfshunde haben einen schwer kontrollierbaren Jagdtrieb und sind im Miteinander sozialer als die meißten anderen Hunde. Sie besitzen weder einen Schutztrieb, noch spielen sie als erwachsene Tiere. Spielen mit toten Gegenständen, wie Tauen oder Bällen ist eher uninteressant. Sie können 20 Stunden am Tage schlafen, aber auch mühelos hundert Kilometer am Stück laufen. Ihr Biologie, somit auch ihr Verdauungssystem gleicht dem der Wölfe. Sie besitzen eine Medikamentenüberempfindlichkeit aufgrund ihres anders funktionierenden Kreislaufes. Sie kommen besser mit natürlicher, fleischlischer Nahrung klar als andere Hunde und können in der Not rießige Mengen Futter aufnehmen, dafür aber auch längere Zeit nichts zu sich nehmen. Das haben sie auch vom Wolf geerbt. Seinem Hund wird man aber solche Tortouren niemals zumuten! Sie vertragen aber noch schlechter als andere Hunde diverese Gewürze, Salz und Zucker. Wolfshunde haaren nur einemal im Jahr, in den Monaten von April bis Juni, wenn sie ihre Winterwolle in dicken Placken abwerfen und dann ein sehr kurzes “Pferdefell” haben. Sie verströmen keine üblen Gerüche, bzw. haben kaum den anderen Hunden eigenen Geruch. Einem richtigen Wolfshund werden weder Nägel, noch Haare geschnitten. Nägel werden selber gekürzt und das Haarkleid reguliert sich natürlich. Kämmen schadet natürlich nicht. Wolfshunde haben ein weit differenzierteres Kommunikationspotential als das es bei allen anderen Hunden der Fall ist. Ihre Gestik, Mimik und ihre Lautäußerungen sind sehr komplex, auch für Laien gut verständlich, immer klar und eindeutig. So weist das kein anderer Hund auf. Das klingt alles sehr gut. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Eine Wolfshundehaltung ist nicht schwieriger als die irgend eines anderen “Pfiffis”, nur eben etwas anders. Wenn man das Wölfische in ihnen achtet und nicht unnötig unterdrückt, sind sie die loyalsten Hunde. Ihre komplette Stubenreinheit kann sehr lange auf sich warten lassen. Wenn sie sich nun mehr für diese Tiere und vor allem über ihre richtige Haltung interessieren, dann scheuen sie sich nicht uns zu kontaktieren. Erst dann kann man feststellen, ob so ein Hund etwas für einen selber ist und erst nach einem Besuch und den ersten eigenen Kontakten zu den sehr außergewöhnlichen, majestätischen Hunden, wird man wissen, ob man ein “Wolfshundemensch” ist oder nicht.


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